Zwergohreule – Autillo europeo

StrixIm letzten Jahr habe ich es mir angewöhnt, in Museen zu zeichnen und besonders gerne in Naturkundemuseen. Dabei kommt es mir nicht auf detaillierte Ausarbeitungen, sondern eher auf schnelle, oft auch „halbblinde“ Skizzen an. Ich versuche dann so wenig wie möglich aufs Papier zu schauen und darauf zu vertrauen, wie der Stift dem Auge folgt. Habe das Gefühl, dass mir das sehr gut hilft,meinen eigenen Stil zu entwickeln.

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Mut mit Freude zu zeichnen

Sittich

Es war ein weiter Weg, bis ich es gelernt habe, meinen eigenen Zeichenstil zu akzeptieren und auch wertzuschätzen. Ich würde sagen, dass ich erst seit einem Jahr wirklich angstfrei zeichnen kann, ohne gleich an eigenen Ansprüchen zu scheitern oder vor lauter Befürchtungen, es nicht „gut“ zu machen, gar nicht erst den Stift angerührt habe. Aus diesem Grund habe ich auch erst langsam gelernt, mich in meinem Skizzenbuch wirklich frei zu „bewegen“ und es seitdem auch wirklich zu genießen, darin Eindrücke festhalten zu können oder Ideen zu entwickeln. Vorher hatte ich immer das Gefühl, ich müsste mit meinem Skizzenbuch etwas beweisen, und dass jede Seite mit einer atemberaubend perfekten Zeichnung aufwarten müsse. den Zeichnungen sehe ich nun in der Rückschau diese verkrampfte Haltung deutlich an. Das Paradoxe ist: Jetzt wo ich mich traue, „Fehler“ zuzulassen, bzw., mir keine Gedanken darüber zu machen, bin ich viel glücklicher mit meinen Zeichnungen.

Diese Entwicklung habe ich nicht ganz allein bewältigen können. Einen ganz wesentlichen Beitrag haben der Blog von Martina Wald und auch zwei Besuche ihrer Workshops geleistet. Ich kann hr gar nicht genug dafür danken, denn das Zeichnen hat mein Leben so bereichert und seit sie mir Strategien gezeigt hat, es furchtlos auszuüben, fühle ich mich wieder wie ein „ganzer“ Mensch. Danke Martina!

Schaut auf jeden Fall bei ihr vorbei:

https://martinawald.wordpress.com/