Ein paar Grübeleien zum Blog

 

Igel_Radierung-goldcrestblog2016

Heute gibt es mal einen grüblerischen Beitrag und vielleicht könnt ihr mir ein paar Ratschläge geben, darüber würde ich mich jedenfalls sehr freuen. Es geht um den Blog hier, der seit einiger Zeit irgendwie stagniert, obwohl ich nicht weniger, sondern eher mehr poste als letztes Jahr. Ich frage mich, wie ich hier wieder etwas mehr Leben wachrufen kann. Wer seid ihr da draußen, was gefällt Euch hier besonders und was vermisst ihr? Sollte es mehr um ein bestimmtes Thema gehen? Zum Beispiel stärker darum, wie man die Angst und die Unsicherheit beim zeichnen überwinden kann? Oder über Techniken? Oder Ideen? oder weiterhin ein bisschen von allem? Über Wünsche, Tipps und Anregungen freue ich mich 🙂

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9 Kommentare zu „Ein paar Grübeleien zum Blog“

  1. Das ist ein schwieriges Thema. Mein Blog stagniert auch, wobei ich weniger poste, als ich möchte. Es kostet Zeit, den Blog zu pflegen, und die Zeit zu finden, ist nicht so einfach. In erster Linie sollte er Dir selbst Freude bereiten! Wofür hast Du ihn, als eine Art visuelles Tagebuch für Dich selbst? Oder möchtest Du mit vielen Leuten in Kontakt kommen?
    Ich freue mich über Deine Beiträge und lese/sehe sie gern… besonders, weil es gemischte Themen sind😀

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    1. Danke für die liebe Antwort, Birgit. Du hast recht, ich habe den Blog für mich gemacht, als Statement, dass das Zeichnen Teil meines Lebens ist und um anderen Leuten Mut zu machen, selbst zum Stift zu greifen, wenn sie den Wunsch verspüren, zeichnen zu wollen. Vielleicht sollte ich das noch ein bisschen stärker thematisieren. Leute kennenzulernen st natürlich ein sehr schöner Nebeneffekt, ich freue mich, dass Du regelmäßig hier vorbeischaust, vor allem, da ich Deine Aquarellkünste sehr bewundere 🙂

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  2. Diese Frage stelle ich mir alle paar Wochen mal, leider! Weil ich dafür meinen Blog nicht gemacht habe! Also stell dir die Frage, warum hast du deinen Blog angefangen, was willst DU damit zeigen. Nicht was die anderen wollen, dieser Fehler passiert mir auch immer wieder und ich merke dann wie ich immer unzufriedener werde. Es wird einem zu viel vorgemacht im Internet, perfekte Bilder, perfekte Menschen, perfekte Blog´s! Das verunsichert uns „normale“ 😉
    Mir gefallen deine Bilder, deine Art wie du sie uns zeigst und ich freue mich über deine Blogbeiträge. So wie dieser kleine, süße Igel, einfach zauberhaft!
    ♥liche Grüße und einen schönen Sonntag
    Claudia

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    1. Liebe Claudia, vielen Dank für Deinen Zuspruch, es ist tröstlich zu wissen, dass auch andere in ähnliche Grübeleien verfallen, auch wenn es das natürlich nicht besser macht. Du hast vollkommen recht, das Internet kann trügerisch sein und es ist nicht immer leicht, sich von den vielen scheinbar perfekten Webauftritten mit total viel Aufmerksamkeit freizumachen. Danke dafür, dass Du mich erinnert hast, warum ich mit dem bloggen angefangen habe und ganz ehrlich: So lange ich so nette, treue Leserinnen habe, wie Dich, gibt es wirklich keinen Grund zu hadern ❤ Ich freue mich schon auf viele weitere Bilder von Dir 😀

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  3. Hallo Alex!
    Ich glaube, weniger die Quantität als die Qualität der Blogbeiträge ist ausschlaggebend. Wobei… man kann Stunden über Stunden in seine Artikel stecken, es wird nicht immer gesehen, geschweige denn gefunden.
    Ich muss zugeben, ich habe bislang auch mehr Kommentare für mich erhofft, als ich sie selbst woanders geschrieben habe. Da kämpfe ich jetzt seit 1-2 Wochen gegen an und gehe gezielt auf die Seiten meiner kreativen Mitblogger um dort zu posten (jetzt also auch bei dir 😉 ). Präsenz bei anderen ist sehr wichtig – sehen und gesehen werden. Seine eigene Arbeit darf man dabei nicht vernachlässigen.
    Dabei ist mir aufgefallen, dass die Wenigsten einen redaktionellen Plan haben und je nach Lust und Laune posten – ist ja auch nicht schlimm, ist mir nur aufgefallen. ^^

    Ich stell mir aber ehrlich gesagt auch grade die Frage ob ich die WIP – Entstehungsgeschichten meiner Bilder weiterhin so detailliert erklären sollte, wie bislang, oder ob es sowieso nicht genau angesehen wird und ich mir die Mühe jeden einzelnen Schritt zu scannen und zu zeigen sparen kann.

    Jedenfalls will ich jetzt auch öfter bei dir vorbei sehen und auch gerne mal einen Kommentar da lassen – versprochen. 😉
    Ich weiß ja, dass die Kommentare das Sahnebäubchen für einen Blogger sind. *gg*

    Bleib auf jedenfall am Ball, solange du Spaß am Bloggen hast, das ist schließlich das Wichtigste dabei.

    LG Steffi

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    1. Hi Steffi, vielen Dank für Deine lieben Worte, das ist sehr aufmunternd! Freue mich auch sehr, wenn ich mehr von Dir lese, allerdings muss ich mich ja auch an die eigene Nase fassen und bei Dir auch wieder weniger stumm lesen 😉

      Ganz liebe Grüße
      Alex

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  4. Gott wo fängt man da nur an? … ich kann dir sagen ich „Webseite“ schon ziemlich lange. Bevor ich meinen „Blog“ gestartet habe, habe ich langezeit Grafiken bearbeitet und Fanpages gemacht. Das war damals ne richtig coole Sache, vorallem weil es keine oder nur wenige Sozialen Medien gab. Ich war wie viele andere auch, ein Teen mit Animewebseite 😀 … das hat damals richtig geboomt und bis auf ein paar Foren hatte man nichts zu kommunizieren, darum haben wir unser gemeinsames Hobby (Anime und Grafik/Webbearbeitung) in Form von Kommentaren, Shotbox/Gästebucheinträgen, Mails und „Aufträge in Form von Grafikbearbeitung“ ausgelebt. Nah ja, die Zeiten ändern sich und durch Facebook, Instagramm und co, sind die Leute so und so „alle“ miteinander vernetzt und es ist schneller/oberflächlicher und einfacher darüber zu kommunizieren. Viele nutzen Blogs und co. als Infoquelle sind sich wohl aber nicht mehr bewusst, dass hinter diesen Seiten immer noch Menschen sitzen – glaub ich. Darum wird gern mal was angeklickt und gelesen, aber Kommentare sind selten. – Versteht man was ich sagen will? Ich glaube der Ottonormaluser sieht alles außer soziale Medien fast nur noch als „Lexikon“ an bzw. ist einfach von der Fülle an Sachen so überreitzt dass er vieles ncht mehr wahrnimmt bzw. sich einfach nicht die Zeit dafür nimmt – wie im waren leben. *BLA BLA* ich schweife ab D:
    Es ist also wirklcih schwer, heutzutage „einfach so weil man gut ist in dem was man tut“ einen gutbesuchten Blog zu haben.
    Ich kann dir auch keine weiteren tipps geben (stimme dafür aber den anderen Kommischreibern vollends zu) – drum sei du selbst, bleib drann und machs von Herzen gern 🙂 ~ wer weis was sich dann tut! 😉

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    1. Liebe Mia, ein danke für Deinen lieben und ausführlichen Kommentar ist überfällig!!! Ich war eine Weile nicht im Netz aktiv und dann verreist, dahererst jetzt die Antwort. Da ist schon viel dran, dass es mittlerweile einfach wahnsinnig viele Blogs und spannende Instagram- und Facebookprofile und noch viel mehr gibt und es entsprechend schwerer wird, sich da zu behaupten. Deiner und auch die anderen Kommentare haben mich ermutigt, mich diesem Druck und Vergleichszwang nicht mehr auszusetzen, tief durchzuatmen und einfach weiterzumachen. Euch allen bin ich sehr dankbar, dass Ihr mir auf meiner Reise folgt 🙂

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